3 Einsparpotentiale bei der Fütterung

Andreas Tschugg erklärt im Magazin agrarheute Energie wie sich mit der richtigen Fütterungstechnik Geld sparen lässt.

 

Der Kostendruck auf Biogasbetreiber steigt. Nicht zuletzt die unsicheren Zukunftsaussichten zwingen die Branche, so effizient wie möglich zu wirtschaften. Andreas Tschugg, Pumpen-Experte bei der APT Allgäuer Pumpen Technik und selbst Landwirt, zeigt drei Einsparpotentiale im Bereich der Fütterung.

1. Umstieg auf Flüssigfütterung

30 bis 50 % Energieeinsparung sind beim Umstieg von Schnecken‑ auf Flüssigfütterung realistisch. Durch den Eintrag angemaischter, homogener Substrate wird die Rührtechnik spürbar entlastet, was die Laufzeiten drastisch reduziert. Das Ergebnis: eine deutliche und sofort messbare Kostenersparnis. Zudem ist die Umrüstung nach Modul 4 mit bis zu 15 % BAFA‑f.rderf.hig.

2. Richtige Dimensionierung der Pumptechnik

„Um Kosten zu reduzieren, greifen unserer Erfahrung nach viele beim Bau einer Anlage zu kleineren Pumpen, die natürlich erst mal günstiger erscheinen“, berichtet Andreas Tschugg. Aber: eine unterdimensionierte Pumpe läuft länger, wodurch der Verschleiß steigt. Die Pumpe wird störanfällig gegenüber Fremdkörpern, es werden häufiger Ersatzteile benötigt und der anfängliche Spareffekt ist schnell aufgezehrt.

3. Verkürzung der Betriebsstunden

Ein Punkt, der ebenfalls mit der Dimensionierung der Pumpe zusammenhängt: nur eine optimal ausgelegte Pumpe arbeitet mit minimalen Betriebsstunden – und damit mit deutlich geringerem Energiebedarf. Besonders sichtbar wird dieser Effekt im nachgelagerten Rührprozess: Er verkürzt sich spürbar, sobald die Fütterung effizient läuft. „Wenn die Pumpe groß genug ist, schafft sie mehr Volumen in kürzerer Zeit. Die Rechnung ist einfach“, so Andreas Tschugg. „Eine falsch dimensionierte Fütterung ist ein großer Kostentreiber beim Betrieb einer Biogasanlage“, erklärt Andreas Tschugg. Ein Blick auf die Pumptechnik lohnt sich also. Vor allem, wenn man vor- und nachgelagerte Prozesse mit bedenkt. Jede Ersparnis ist heute wichtiger denn je.

Mit ihrem Portfolio aus Saug- und Rachenpumpen ist die APT Allgäuer Pumpen Technik ein guter Partner, um die eigene Pumptechnik in Sachen Effizienz neu zu beleuchten. „Wir sind ein Team aus Praktikern und haben teilweise jahrzehntelange Erfahrung in der Branche. Unser Wissen geben wir gerne weiter. Unser Ziel ist es, jede Anlage ein Stück besser zu machen. Uns freut es einfach selbst total, wenn unsere Tipps ihre Wirkung entfalten“, so Andreas Tschugg zum Anspruch der APT.